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Das Schiedsrichterglück verlässt die Admira

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Das Schiedsrichterglück verlässt die Admira

War die 18. Runde noch weihnachtlich harmonisch, was die Schiedsrichterentscheidungen anbelangt, so sorgte die vorgezogene Frühjahrsrunde wieder für heftige Diskussionen.


Aufsteiger Admira ärgerte sich zu Recht über die Anerkennung des Nuhiu-Tores in der 5. Minute. Nicht nur brachte es Rapid auf die Siegerstraße, der Stürmer hatte auch seinen Arm eingesetzt um die Trimmel-Flanke als Torvorlage nutzen zu können. Wenig später hatte der Aufsteiger auch am anderen Ende des Spielfeldes kein Glück. Sonnleitner holt Hosiner von den Beinen, die Pfeife von Robert Schörgenhofer bleibt zu Unrecht stumm.


Den Admiranern scheint ihr Glück in strittigen Situationen abhanden gekommen zu sein. Erstmals waren die Schnauzbartträger aus der Südstadt die Leidtragenden von Fehlentscheidungen. In dieser ungewohnten Situation gingen Trainer Didi Kühbauer auch sogleich die Nerven durch: "Für Schörgenhofer sind Trainer und Spieler Menschen zweiter Klasse. Die Europacup-Einsätze dürften ihm nicht gut getan haben, er sollte auf den Boden zurückkommen."


Vorenthaltene Strafstöße in Ried


Turbulent ging auch das Aufeinandertreffen von Ried und Sturm Graz von statten. Gleich drei Mal war das Urteil von Schiedsrichter Manfred Krassnitzer in pikanten Strafraumszenen gefordert. Stets verweigerte der Kärntner den Elfmeterpfiff – zu Unrecht. Sowohl Klems Handspiel als auch Gebauers gescheiterter Versuch den Ball wegzufausten waren durchaus elferwürdig. Ebenso wie Rotpullers Bodycheck, bei dem Krassnitzer am Rande einer Fehlentscheidung entlangschrammte.


Daxbacher muss gehen


Während dem Verfassen dieser Zeilen flatterte die Nachricht von der Beurlaubung des Austria-Trainers Karl Daxbacher herein. Die Wiener zogen die Reißleine nach der dürftigen Ausbeute aus den letzten Runden. Wehmütig blicken die Austrianer auf unsere Wahre Tabelle, denn die fünf Tore mehr auf dem Konto wären gleichbedeutend mit satten sechs Punkten. Die daraus resultierenden 34 Zähler würden sogar zur Führung im offiziellen Klassement reichen.
 

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