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Jagd auf den Spitzenreiter Ried

Freitag, 16. Dezember 2011

Jagd auf den Spitzenreiter Ried

Mit dem Spiel Meister gegen Herbstmeister startet die Bundesliga am Samstagnachmittag zum Showdown vor der Winterpause. So wie letzte Saison beendete die SV Ried die erste Meisterschaftshälfte an der Tabellenspitze. Nur diesmal liegt Sturm Graz zur Halbzeit schon fünf Punkte hinter Ried. Auch weil die Grazer in der Defensive nicht einmal annähernd an die Leistungen in ihrer Meistersaison anschließen können. Hatte Sturm im Winter 2010 mit 17 Toren die wenigsten Gegentreffer aller Bundesligisten hinnehmen müssen, so erhöhte sich die Anzahl der Gegentore bei Sturm in der Herbstaison 2011 auf 27. Nur Tabellenschlußlicht Kapfenberg kassierte in den ersten 18 Runden mehr – nämlich 39 – Gegentreffer. Und es gibt noch einen Anknüpfungspunkt an Kapfenberg: Sturm Graz läuft ebenso wie der KSV dem ersten Heimsieg in der Saison hinterher.

 

Allerdings holte Sturm nach schwachen Saisonstart im 2. Quartal 16 Punkte – allein SV Ried hat mit 18 Zählern zwischen der 10. und 18. Runde die Nase vorn. Denn seit 8 Spieltagen sind die Innviertler ungeschlagen. Die letzte Niederlage setze es ausgerechnet gegen den Meister in Graz( 10. Runde – 1:0). Schiedsrichter Manfred Krassnitzer zeichnete sich bei einer strittigen Abseitsszene durch eine richtige Entscheidung aus - jetzt darf er auch das Rückspiel leiten.

 

Rapid nach Nullnummern gefordert

Verfolger Rapid verabsäumte durch zwei torlose Unentschieden in den letzten beiden Runden (A. Kapfenberg, H: Innsbruck) den Sprung ganz nach oben. Nun sollte es aber im Heimspiel gegen die Admira klappen. Und diesmal sind auch die Fans dabei, denn in Runde eins mussten Rapid und die Admira wegen des Geisterspiels vor leeren Rängen antreten. Für Gesprächsstoff sorgte auch die Begegnung in der Südstadt. Rapid gelang es nach einerm 0:3-Rückstand noch auszugleichen, ehe Patrick Jezek nach einer kniffligen aber richtigen Entscheidung per Handelfmeter den 4:3-Sieg für die Hausherren sicherte.

 

Von Heesen wartet auf ersten Kapfenberg-Treffer

Noch kein Trainereffekt in Kapfenberg. Seit drei Runden führt Thomas von Heesen das Zepter beim KSV und trist ist die Ausbeute: Null Punkte und eine Tordifferenz von 0:8. Zwar reichte es zu einem Punkt gegen Rapid, aber ausgerechnet im direkten Abstiegsduell verlor der KSV mit 2:0 gegen Mattersburg. Zu Gast im Franz-Fekete-Stadion ist Wacker Innsbruck. Die Tiroler gelten als unangenehme Auswärtsmannschaft, das allerdings bei nur einem Auswärtssieg – dafür aber sechs Unentschieden und nur zwei Niederlagen. Und den einen Sieg holte der FCW bereits in Runde 1 ausgerechnet in Kapfenberg. Schiedsrichter der Partie ist Harald Lechner. Ansonsten einer der besseren seiner Zunft verhalf er durch zwei Fehlentscheidungen dem KSV in Runde 9 zum Heimsieg über den SVM.

 

Mattersburg im Aufwind

13 ihrer insgesamt 17 Punkte holte Mattersburg im zweiten Quartal. Nun könnten die Burgenländer im direkten Duell am SC Wiener Neustadt vorbeiziehen. Allerdings konnten der SVM nur eines von fünf Heimspielen gegen Wiener Neustadt gewinnen. In der laufenden Saison eroberte Mattersburg auch nur 9 Zähler im heimischen Pappelstadion. Das letzte Duelle endete mit einem 2:1-Auswärtssieg für den SVM auch weil Schiedsrichter Robert Schörgenhofer ein Handspiel von Patrick Bürger im eigenen Strafraum übersehen hatte.

 

Erfolgserlebnis für die Winterruhe

Am Sonntag kommt es noch zum Schlager zwischen Austria Wien gegen Red Bull Salzburg. Beide Teams täte ein Erfolgserlebnis vor der Winterpause gut, sonst drohen in Wien und Salzburg unangenehme Diskussionen und die Winterruhe wäre enorm gestört.. Besonders Salzburg blickt auf ein erschreckendes zweites Meisterschaftsviertel zurück. Nach neun Runden noch Tabellenführer liegen die Salzburger derzeit nur auf den fünften Tabellenplatz. Neun Punkte in neun Runden, das reichte für den vorletzten Platz in der Tabelle des 2. Quartals – nur der KSV war noch schwächer. Viel Grund zum Jubeln hatte die Austria aber auch nicht. Ein einziger Sieg (3:2 über die Admira) in den letzten acht Runden sind zu wenig für die Ansprüche in Favoriten.

 

 

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