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Ried schnappt sich als lachender Dritter den Herbstmeistertitel

Samstag, 10. Dezember 2011

Ried schnappt sich als lachender Dritter den Herbstmeistertitel

Rapid Wien und Wacker Innsbruck eröffneten die 18. Runde mit einem matten 0:0. Die anfänglichen Befürchtungen, dass an diesem Wochenende ebenso wenig Tore fallen werden, wie am vergangenen, wurden in den folgenden Abendspielen aber sogleich hinweggefegt. 10 Tore in drei Spielen lautet die erfreuliche Bilanz der Leistungssteigerung.


Die SV Ried besiegte vor eigenem Publikum den SC Wiener Neustadt mit 2:0. Das reichte für den bis zu diesem Zeitpunkt Tabellendritten zum Erklimmen der Tabellenspitze. Denn zeitgleich kam der bisherige Leader, die Wiener Austria, in Graz bei Meister Sturm mit 1:5 ganz böse unter die Räder. Die Innviertler wiederholen damit nicht nur die Sensation aus dem Vorjahr, sondern bestätigten diese durch Leistung.


Im Fokus stand in Ried zunächst Schiedsrichter Rene Eisner, der mit zwei besonders umstrittenen Szenen konfrontiert wurde. Zunächst entschied der Steirer nachdem Rieds Ivan Carril zu Fall gekommen war auf Schwalbe statt Elfmeter. Dann schließlich ließ Eisner sich von seinem Assistenten Sebastian Gishammer überstimmen und aberkannte ein Tor der Gäste wegen Abseits. Ob das Schiedsrichterteam richtig lag, wird wie gewohnt hier diskutiert.


Wembley-Tor oder klar über der Linie? Beim Spiel Sturm Graz gegen die Austria debattiert die Wahre Tabelle Community den ersten Treffer von Hattrick-Torschützen Roman Kienast. Keinen Zweifel hinterließen die Gastgeber hingegen am Kräfteverhältnis in Graz-Liebenau. Nach dem 1:1 in der Pause ließ der Titelverteidiger dem Gegner in Hälfte zwei keine Chance.


Die Rote Laterne bleibt während der Winterpause in Kapfenberg. Die Falken bleiben auch unter Neo-Trainer Thomas von Heesen glücklos und verloren gegen den direkten Abstiegsrivalen Mattersburg mit 0:2.
 

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