Sowas gibt es nur im Hanappi
Sonntag, 18. Dezember 2011
Sowas gibt es nur im Hanappi
Ein durchwachsenes Jahr nimmt für den SK Rapid ein doch noch schönes Ende. Bis zum Frühjahrsauftakt am 11. Februar wird nun Rapid als Winterkönig von der Tabellenspitze lachen. Schon gegen Kapfenberg und Innsbruck hatten ja die Hütteldorfer die Gelegenheit, ganz nach oben zu springen. Gegen die seit sieben Bundesliga-Partien sieglosen Admiraner klappte es aber endlich.
Auch weil zwei Pfiffe von Schiedsrichter Robert Schörgenhofer ausblieben. Bei der schnellen Führung durch Adthe Nuhiu lag der Verdacht eines Handspiels vom Rapid-Stürmer nahe. Entwaffnend die Argumentation von Nuhiu, warum es für ihn keine Regelwidrigkeit war: "Im Nachhinein könnte ich es ja zugeben, da ist es egal. Es war aber kein Handspiel", so Nuhiu.
Doch auch in einer weiteren Szene hat Rapid Glück. Mario Sonnleitner brachte Philipp Hosiner im eigenen Strafrau zu Fall - der Elferpfiff von Schörgenhofer blieb jedoch aus. "Sowas passiert öfters im Hanappi-Stadion,“ kommentierte Andreas Schrott die strittigen Szenen. Und auch vom Admira-Trainer Dietmar Kühbauer gab es Kritik am Schiedsrichter: "Für Schörgenhofer sind Trainer und Spieler Menschen zweiter Klasse. Die Europacup-Einsätze dürften ihm nicht gut getan haben, er sollte auf den Boden zurückkommen."
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Nur zwei Gelbe Karten musste Schiedsrichter Manfred Krassnitzer beim Duell Cupsieger SV Ried gegen Meister Sturm Graz verteilen. Insgesamt nur 25 Fouls sprechen auch für eine eher faire Partie. Doch das Bild täuscht: Gleich in drei Szenen gab es Elferalarm. Zuerst ein Handspiel von Christian Klem im eigenen Strafraum (28.). In der 54. Minute erwischte Ried-Goalie Thomas Gebauer den Kopf von Mario Haas anstatt dem Ball und schließlich wurde noch Lukas Rotpuller im gegnerischen Strafraum durch Thomas Burgstaller zu Fall gebracht.
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Trist war die Situation in Kapfenberg schon nach 15 Spieltagen. Damals verlor der KSV im letzten Spiel von Langzeit-Coach Werner Gregoritsch zu Hause gegen Ried und der Abstand auf den rettenden neunten Tabellenplatz betrug vier Punkte. Vier Runden später und der jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen Wacker Innsbruck kann die Situation als dramatisch bezeichnet werden. Seit dem Rücktritt von Gregoritsch lautet das Torverhältnis 0:9 in vier Spielen. Der Punkt beim 0:0 gegen Rapid kann nur ein kleiner Trost sein, liegt Mattersburg mittlerweile schon sieben Zähler entfernt. Und weil ein Unglück selten allein kommt, schickte der ansonsten gute Schiedsrichter Harald Lechner den Kapfenberger Michael Tieber nach einem harmlosen Foul an Julius Perstaller vom Feld.
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