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Der SV Mattersburg steigt nach zehn Jahren Bundesliga ab

So., 26.05.13

Der SV Mattersburg steigt nach zehn Jahren Bundesliga ab

Die Wahre Tabelle lügt nicht. Vor der letzten Runde lag der SV Mattersburg in unserem von Fehlentscheidungen bereinigten Klassement auf dem Abstiegsplatz. Angesichts des spannenden Vierkampfs um den Klassenerhalt hätten selbst wir kaum damit gerechnet, dass der "wahre" Absteiger mit dem offiziellen Schlusslicht übereinstimmen würde.

"Wir sind selber schuld", meinte der geknickte SVM-Obmann Martin Pucher nach dem Spiel. Wie sehr, wusste er wahrscheinlich selbst nicht.

Mattersburg muss nach zehn Jahren Ligazugehörigkeit den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Dabei waren die Burgenländer mit den besten Voraussetzungen in die 36. Runde gestartet: Platz sieben und exakt drei Zähler Vorsprung auf den letzten Admira Wacker, den Schlusslicht vor dem letzten Spieltag.

Zunächst war es der SC Wiener Neustadt, der sich aus der Affäre zog. Gegen eine inferiore Sturm-Graz-Mannschaft gingen die Niederösterreicher in Minute 30 durch Pollhammer in Führung. Nach der Pause machten Offenbacher (67.) und Rauter (68.) den Sack zu und sicherten den Ligaverbleib.

Mit dem – nicht zu beanstandenden – Sieg der Wiener Neustädter erledigte sich gleichzeitig die Frage nach dem Absteiger in der Wahren Tabelle. Mattersburg hätte selbst ein Sieg nicht mehr gereicht.

Im Pappelstadion war die Wahre Tabelle zu diesem Zeitpunkt freilich egal. Denn dank der Schützenhilfe des Wolfsberger AC, der zwischenzeitlich gegen Wacker Innsbruck 2:0 in Führung lag (Kofler ET 45., Stückler 50.), wären sowohl der SV Mattersburg als auch die Admira gerettet gewesen. Die Tiroler hätten just in ihrem Jubiläumsjahr absteigen müssen.

Doch dann setzte Wacker Innsbruck zur großen Aufholjagd an und drehte vom gleichzeitigen Führungstreffer der Admira in Mattersburg (Segovia, 72.) dank zwei Treffern von Perstaller (72., 78.) und eines abseitsverdächtigen Tores von Schilling (75.) die Partie. Plötzlich lag die Mannschaft von Franz Lederer an letzter Stelle.

Auf Glück bei den Entscheidungen von Roland Schörgenhofer konnten die Mattersburger in der Schlussphase nicht bauen. Gleich zwei Mal verneinte der Vorarlberger den Hausherren den reklamierten Elfmeter. Auch nach dem Spiel und der Videoanalyse bleib der Unpartische bei seinem harten Urteil. "ich bleibe dabei. Es ist kein Kontakt zustande gekommen", meinte Schörgenhofer zum Zweikampf von Palla und Farkas. Das Handspiel von Thomas Ebner war für ihn "nicht strafbar", weil seiner Meinung nach keine unnatürlich Handhaltung vorlag und der Admiraner so gut wie keine Reaktionszeit hatte.

Ist Mattersburg also nur wegen der bösen Schiedsrichter abgestiegen? Nein, denn aus unserer Sicht war das Fernduell mit Wiener Neustadt entscheidend. Die Niederösterreicher hatten in Graz leichtes Spiel und damit den entscheidenden Vorteil. Kaum zu fassen, dass die "Blackies" dafür schlussendlich auch noch mit einem Europacup-Startplatz belohnt wurden.
 

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